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Definition Wikipedia:

Osteopathie ist ein überwiegend manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, das auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) zurückgeht. Still beschrieb Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien und Gelenke, die Symptome auch an anderen Organen und Körperregionen auslösen können.

 

Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen des Körpers. Sie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Ein Körper ist ständig in Bewegung. Jede einzelne Struktur bewegt sich und führt dabei ihre ganz eigene Funktion aus. Die Osteopathie nutzt diesen Zusammenhang. Anhand der jeweiligen Bewegung erkennt ein Osteopath, ob eine Struktur auch richtig funktioniert.

Dabei betrachtet die Osteopathie den Körper immer als Ganzes. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Strukturen ermöglichen dem Organismus als Einheit zu funktionieren.

 

Das Ziel jeder osteopathischen Behandlung ist deswegen immer ein Mobilitätsgewinn, das heißt ein Wiedererlangen der natürlichen Bewegung.

Die Vorstellung, der (Pferde)Osteopath renke etwas ein oder aus, ist falsch. Es findet keine Einrenkung oder Verschiebung eines Wirbels oder eines Gelenks statt. Es geht allein darum, fest sitzende Strukturen zu lösen.

 

Wann kann der Pferdeosteopath helfen?

Die Pferde-Osteopathie hat sich besonders bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates bewährt, aber auch bei chronischen Krankheiten v.a. chronische Koliken aber auch bei der Vorbeugung von akuten Erkrankungen.

Einige Beispiele:

 

bei Steifheit,

Widersätzlichkeit (z.B. beim Nachgurten oder gegen Reiterhilfen)

fehlerhafte Kopf, Hals - und Schweifhaltung

bei Taktfehlern

nach einer Verletzung

 

Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?

Als erstes wird eine genaue Anamnese erhoben. Danach werden Sattel und Trense überprüft. Auch die Zähne werden genau kontrolliert.

Danach wird das Pferd im Stand der Ruhe betrachtet. Hierbei sind besondere Körperhaltungen genauso wie Gliedmaßenstellungen von besonderem Interesse.

Danach wird das Pferd im Schritt und Trab beobachtet und in enge Wendungen geführt.

Manchmal zeigen sich hier Probleme, die zunächst tierärztlich behandelt werden müssen. (Sollte ihr Pferd zu mir überwiesen worden sein, ist es selbstverständlich daß dies ihr Tierarzt übernimmt).

Bei Problemen, die nur beim Reiten auftreten lasse ich mir das Pferd auch vorreiten.

Großen Aufschluß gibt das Betasten der muskulären Strukturen. Hier zeigen sich oftmals muskuläre Verspannungen, Verwachsungen oder Schmerzpunkte.

Je nach Charakter und Toleranz des Pferdes kann nun eine cranio sakrale Behandlung erfolgen

Danach wird jedes Gelenk und jede bewegliche Struktur des Pferdes genauestens untersucht.

Nicht auf die Form eines Gelenks wird das Augenmerk gerichtet, sondern auf dessen Mobilität. Nach einer Behandlung braucht das Pferd mindestens 48 Stunden zur Gewöhnung an die neue Beweglichkeit.

Nicht zuletzt sind auch Reiter, Besitzer oder Trainer in die Behandlung mit eingebunden. Weiterführende Übungen werden genau erklärt und gezeigt. Eine gute Beobachtung des Pferdes und das feed-back an den Therapeuten gewährleisten einen langfristigen Erfolg.



Kontakt: Dr. Silvia Zips 0699/10 77 80 62